Neuste Hirnforschungsresultate besagen, dass der Bewusstseinsprozess nicht "nur" im Kopf stattfindet. Das Denken reicht weit in den Körper hinein. Vom Körper-Seele-Bauch-Hirn, dem sogenannten Felt Sense, hat Prof. E.Gendlin (Psychotherapeut und Philosoph in New York) schon 1950 gesprochen. Er fand heraus, dass es mit den uns allen bekannten mulmigen Gefühlen in der Magengegend mehr auf sich hat, als wir gemeinhin annehmen. Sie signalisieren mehr als dass wir beispielsweise gerade etwas Wichtiges vergessen oder übersehen haben.

 

Gendlin stellte fest, dass bei Menschen, die mit diesen diffusen Körperwahrnehmungen in Kontakt treten, ein Entfaltungs- und Veränderungsprozess in Gang gesetzt wird, der vorher nicht zugängliche Antworten freigibt.

 

Seine darauf begründete Methode, das In-Kontakt-Treten zu erlernen, nannte er Focusing. Die Bedeutung dieser menschlichen Fähigkeit ist noch lange nicht ausgelotet. Das Interesse daran ist gross; weltweit forschen und arbeiten Menschen aus den verschiedensten Berufsfeldern (insbesondere Psychotherapie, Beratung, Coaching & Mediation sowie Medizin, Körpertherapie) an der Verbreitung und Weiterentwicklung des Focusing.

 

In einer Zeit, in der sich alte Strukturen und überlieferte Traditionen fortlaufend verändern oder auflösen, ist die Frage nach der persönlichen Orientierung aktueller denn je. Focusing setzt das eigene Körperwissen in den Mittelpunkt. Erlernbar als Methode und angewandt als Haltung, hilft es Selbst-Verantwortung besser wahrzunehmen. Es hilft Entscheidungen zu finden und trägt bei zur Lösung persönlicher Probleme jeglicher Art. Schlummerndes Potenzial und Kreativität können so entdeckt und gefördert werden.

 

 

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Nächste Gelegenheit:

 

Einführungsabende in Zürich am 09.Februar und am 13. April 2018

Start Nächste Basisausbildung: Focusing I: 09. - 13. Mai 2018 (Auffahrtwochendende)