Vornehme Zurückhaltung - anmassende Erwartung        10. - 14 Februar 2021

 

In Beziehungen, sind wir immer wieder gefordert, die eigene Grenze wahrzunehmen, sie einzubringen und auszusprechen und dann einen Abgleichungsprozess zu iniziieren. Das Gleiche gilt natürlich für die eigenen Wünsche an den Partner/die Partnerin. Auch diese müssen einen Abgleichprozess aushalten.

 

In richtig guten Beziehungen schrumpfen die Charakter-Unterstruktur-Unterschiedlichkeiten und somit auch die Verletzungsgefahr. Beide Partner/innen besitzen ein grösseres Pendel-Vermögen. Sie können innerlich unterschiedliche Standpunkte einnehmen, sich selbst aus den „Schuhen“ des Anderen betrachten und somit an Flexibilität gewinnen.

 

Gelingende Partnerschaft: Sich selbst und andere besser verstehen

 

Die zentralen Fragen zum Thema:

 

Weshalb schweigen wir?

Weshalb schützen wir den Anderen, denken für den Anderen?

Weshalb stellen wir uns hintenan, in einem Prozess, der beide tangiert?

Wieviel Verständnis können wir aus den Charakter-Grundstruktur-Erkenntnissen generieren?

Wie heilen wir Verletzungen, die aus der Unterschiedlichkeit des Erlebens entstehen?

 

Unter dem Schwerpunkt „Vornehme Zurückhaltung“ / „anmassende Erwartung“ möchten wir die

Beziehungsdynamiken der Lebenspartnerschaft, guter Freunde und auch wiederum Arbeitsfeld Beziehungen untersuchen.

Uns interessiert das jeweilige persönliche Erleben im Raster der Strukturen, um zu erkennen, wo Potenzial vorhanden und wo Entwicklung möglich ist.

 

Der Workshop will einen Gewinn darstellen für die Beziehungskompetenz. Letztendlich spiegelt sich ja der eigene Umgang mit sich selbst in allen Beziehungen wieder. Wachstum und Erkenntnisse in dieser Thematik sind somit Zuwachs an Beziehungfähigkeit mit sich selbst genauso wie mit dem nahen Umfeld.

 

Leitung Martin Züllig & Eveline Moor - Seminarpauschale inkl Aufenthalt Fr. 1170.-